-->

Freitag, 29. November 2019

Rezension #84 Becoming Bad Boy von Adele Mann

Rezensionsexemplar


Mit „Becoming Bad Boy“, welcher am 01.08.2019 bei feelings: emotional eBooks by Droemer Knaur erschienen ist, hat Adele Mann den dritten Band der Bad Boy Reihe rund um die New-Yorker Familie St- Clair und ich denke damit leider auch den Reihenabschluss erschaffen… (es sind nämlich im Moment leider keine Single-Boys in dieser Familie mehr übrig). Ich habe das Rezensionsexemplar über die Plattform NetGalley bezogen, danke für die Zurverfügungstellung.
Im dritten Band geht es um den jüngsten Sohn der St. Clair Familie – Jamie. Dieser hat endlich die Police-Academy abgeschlossen und fängt nun seinen Dienst beim NYPD als Streifenpolizist an. Als er dabei eine alte Highschool-Freundin Alexandra –Lexi in einem fragwürdigen Etablissement trifft, fangen die Probleme erst an. Mangels anderer Alternativen wird der junge Polizist eingeweiht: Lexi ist Undercover für das NYPD unterwegs, ihre Mission: die Zerschlagung der Korruption inmitten des Police Departments. Von nun an soll Jamie mit ihr zusammen ermitteln. Dafür muss Lexi aus ihm den Bad Boy machen, der Jamie nie sein wollte. Als Lexi die Chance bekommt endlich den Kopf der Schlange zu erwischen, muss sie sich entscheiden… entweder die Mörder ihres Vaters… oder Jamies Leben…
Lest selbst die Geschichte in „Becoming Bad Boy“.

Cover und Klappentext
Wer meine Rezensionen zu den vorangegangenen zwei Bänden gelesen hat weiß, dass ich die Cover der Reihe einfach nicht mag. Sie werden den Geschichten einfach überhaupt nicht gerecht und wirken sehr trist und nichtssagend. Für Cover-Käufer eigentlich ein Graus… jedoch muss man zu Gute halten, dass man die Linie bis zum letzten Band durchgezogen hat und so die Cover der Reihe ein und denselben Stil haben, sodass sie optisch sehr gut zusammenpassen. 
Den Klappentext hingegen finde ich total gelungen. Er ist locker geschrieben und weckt die Neugier auf das Buch. Vor dem Lesen dachte ich noch, er verrät ziemlich viel, dennoch nimmt er rückblickend betrachtet der Geschichte nichts vorweg und ist doch kurz und prägnant.

Meinung
ICH LIEBE DIESE REIHE! „Becoming Bad Boy“ umfasst 310 Seiten und wurde in der Ich-Perspektive abwechselnd aus Sicht von Jamie und Lexi verfasst. Auch in diesem in sich abgeschlossenen Buch trifft man wieder auf die Charaktere aus den vorherigen Bänden der Reihe. Es ist sozusagen ein letztes Familienfest, bei dem man noch mal jeden der Familie St. Clair trifft. Die Familie ist mir einfach total ans Herz gewachsen und ich bin traurig, dass die Reihe nun beendet ist. 
Adele Manns Schreibstil ist unverkennbar… er ist locker und einfach, leicht durchzulesen und erzeugt Spannung durch und durch. Die Geschichte um Lexi und Jamie ist alles andere als langweilig, ich musste sie in einem durchlesen. Die Autorin spielt mit der Sprache im Buch, für Lexi hat sie einen saloppen und derberen Ton gewählt, welcher meiner Meinung nach zeigt, wie abgehärtet Lexi durch das Undercover-Leben ist. Für Jamie wurde ein sehr gewählter und etwas altertümlicher Sprachstil verwendet um seine „Steifheit“ (bitte nicht zweideutig verstehen) und seine gute Erziehung hervorzuheben. Gerade solche kleinen Besonderheiten zeigen, was für eine tolle und fingerfertige Autorin hinter dem Buch steckt.
Schön finde ich, dass auch in diesem Buch der Sex nicht im Vordergrund steht, sondern sich in die Geschichte passend integriert. Die Story an sich hat Tiefgang und zeigt ein Problem über das leider nicht allzu oft gesprochen wird – Korruption an Stellen wo man sich keine wünscht bzw vorstellt, leider ist das in manchen Ländern aber bitterer Alltag
„Becoming Bad Boy“ hat alles was ein gutes Buch haben muss: eine durchdachte Story, Humor und Witz, Thrill und Sexyness gepaart mit klugen und authentischen Protagonisten die die Geschichte erst lebendig machen. Lexi und Jamie sind sehr schön beschrieben und herausgearbeitet, sodass man sie sich richtig vorstellen und gut in sie hineinversetzen kann. Man fiebert die ganze Zeit mit ihnen mit und möchte unbedingt zusammen herausfinden, wer die Drahtzieher hinter der Korruption des NYPD sind. 
Ich habe mich wirklich sehr auf die Fortsetzung der Reihe gefreut und wurde nicht enttäuscht. Empfehlen würde ich die Geschichte für eine Zielgruppe ab 16 Jahren ;-) 

Mein Fazit: ein gelungenes Reihenfinale mit liebenswürdigen Charakteren, spannender Handlung und der gewissen Kirche auf der Sahnehaube. Mir wird die Familie St. Clair mehr als fehlen, ich habe mich einfach in sie verliebt.


Quelle:
Cover ©feelings

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: wenn Du einen Kommentar hinterlässt, kann man öffentlich bestimmte personenbezogene Daten von Dir sehen.
Mit dem Kommentieren, erkennst Du unsere Datenschutzerklärung an.