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Donnerstag, 19. Oktober 2017

Rezension #21 Forever 21 - Zwischen uns die Zeit von Lilly Crow




Seit dem 01.02.2017 gibt es im Digitallabel ´be-yond` vom Verlag Bastei Lübbe den Fantasy-Zeitreise-Roman „Forever 21 – Zwischen uns die Zeit“ von Lilly Crow.
In dem Buch geht es um die 21-jährige Ava, die auf Grund eines Fluchs dazu gezwungen ist, durch die Zeit zu reisen und Seelenverwandte zusammen zu führen. Auf einer ihrer Reisen lernt sie Kyren kennen und die Begegnung mit diesem jungen Mann lässt sie nicht mehr los. Doch wie könnte sie ihm je nahe sein, wenn sie ständig durch die Zeit und in den Körper einer anderen Person springt? Wird Ava Kyren je wieder sehen?





In pink-türkisen Pastellfarben, die leicht verwaschen sind, wirkt das Cover leicht und ätherisch. Im oberen Bildabschnitt sieht man ein Paar, das sich im Begriff ist zu küssen. Das Farbschema wiederholt sich auch auf der Rückseite. 
Ansonsten deutet bei dem Cover nichts darauf hin, dass es sich um einen Fantasy-Roman handelt.








Der gewählte Klapptext ist eine Mischung aus Avas Fluch und dem eigentlichen, informierenden Klapptextes. Dieser gibt einen kurzen Einblick in die Geschichte und ist prägnant und informativ. Allerdings bringt er die Story auch schon ziemlich genau auf den Punkt und gibt den Inhalt mehr oder weniger wieder.







Die Geschichte ist in der dritten Person verfasst und wirft das Augenmerk meist auf Ava (personaler Erzähler). Zwischendurch wechselt auch mal die Reflektionsfigur und man bekommt mehr von Kyren zu erfahren. 
Die verwendete Sprache ist jung und frisch. Durch die Zeitreisen muss Ava oft ihre Sprache anpassen, was ihr gut gelingt – man merkt aber trotzdem, dass sie eigentlich ein Kind des 21. Jahrhunderts ist. Dies zeigt den guten Umgang mit der schriftlichen Sprache von Lilly Crow. 
Ava muss die Schuld, die sie auf sich geladen hat, abgelten; bis zum Ende wird man aber nicht aufgeklärt, was zu Avas derzeitigem Zustand geführt hat, dadurch hängt man als Leser ziemlich lange in der Luft und man weiß nicht recht, wie man die stellenweisen Andeutungen immer verstehen soll. Dieses Hinhalten ist leider auch etwas nervig, anstatt dass es die Spannung steigert. Erst auf der letzten Seite bekommt man einen minimalen Wink… und dann wird man durch einen Cliffhanger zurückgelassen. 
In Bezug auf Entwicklung der Protagonisten kann ich nur sagen, dass ich nicht weiß, ob sich Ava sehr viel entwickelt hat. Sie scheint immer noch recht oberflächlich zu sein, jedoch kommen aber auch ein paar wenige selbstlose Züge durch. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man mehr auf die Vorgeschichte von Ava eingegangen wäre, einfach um den Leser etwas mehr über die Protagonistin zu informieren. 
Durch ihr ständiges Jammern, wird die Protagonistin aber rasch nervig.

Das Buch ist eigentlich recht unterhaltsam und lässt sich flüssig lesen – aber es zielt nicht wirklich auf einen Höhepunkt ab, was mich das Buch als unvollständig empfinden lässt. Auch wirken die letzten drei Seiten ziemlich hastig beendet.
An sich ist die Story gut und interessant, aber lässt den Leser nach dem Lesen auch relativ schnell wieder los, was ich schade finde. Hier hat man das Potential der im Ansatz tollen Geschichte nicht voll ausgeschöpft. Ich hätte mir nach dem Klapptext mehr Geschichte erhofft und gewünscht, leider hatte die Story genau das präsentiert was der Klapptext versprach.


Macht euch am besten ein eigenes Bild von der Geschichte, denn Geschmäcker sind nun mal verschieden ;-)






Cover 3 / 5
Klapptext 1,5 / 5
Story 2,5 / 5
- - - - - - - - - -
Gesamt 2 / 5



(Credits: Die Bilder sind von www.Amazon.de)

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